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Nine Inch Nails
With Teeth
Als die CD das erste Mal vor mir
lag, war ich vom Artwork begeistert. Allerdings fehlte ein Booklet, welches man
sich jedoch aus dem Netz ziehen kann. Mutet etwas seltsam an, wird auf der Homepage
(www.nin.com) aber von Trent Reznor (Herz, Hirn und einziges ständiges Mitglied
von Nine Inch Nails) neben vieler anderen Fragen geklärt. Ein letztes Mal habe
ich versucht, meine Erwartungen abzustellen um beim Hören keine böse Überraschungen
zu erleben. Die Sorge war jedoch unnötig, das war mir bereits klar, als ich die
ersten Takte vom Einstiegs-Song “All The Love In The World“ hörte. Reznors
Stimmte klingt zerbrechlich wie noch nie, ruhige Pianoklänge gesellen sich zu
simplen elektronischen Beats, um im Laufe von fünf Minuten zu einem wilden
Durcheinander aus verzerrten Bässen, Schlagzeug und einer vielfach geklonten
Stimme zu werden. Danach ist die Stimmung des Hörers aufgewühlt genug, um die
nächsten zwei Lieder, die schnell, laut und somit in NIN-typischer Manier daherkommen,
anzuhören. Es folgt “The hand that feeds“, ein ziemlich gefälliges Stück, das
auch als erste Sing erschien. “Love is not enough“ ist ein langsamer, aber alles
andere als ruhiger Song, er wirkt irgendwie verstörend. Nun, Gute-Laune-Musik
ist eben was anderes... Jeder Song hat einen eigenen Charakter, auffällig ist
immer wieder die Verschmelzung aus Lärm und Melodie, Schönheit und Grausamkeit.
Für mich ist “Beside you in time“ der absolute Höhepunkt und nichts läge mir ferner
als der Versuch, dieses eigenständige Stück (oder vielmehr das, was es in mir auslöst)
mit Worten zu beschreiben. Insgesamt ist “With Teeth“ natürlich allen Musikliebhabern
(jeder Richtung) zu empfehlen und ich bin mir sicher, dass auch eingefleischte
Nine Inch Nails-Fans mit dieser Platte zufrieden sein werden.
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