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Veschiedene Quellen

 

24. Juni 2005

 

Greenfield-Interlaken-Regenchaos

 

Autor: Christian Fuchs

 

 

Im Juni 2005 sollten Nine Inch Nails beim Greenfield-Festival auftreten, leider machte ein Unwetter dem ganzen einen Strich durch die Rechnung. Aufgrund unglücklicher Umstände, sind einige von Trents Gitarren zu Bruch gegangen. Er machte die Bühnenarbeiter von den Toten Hosen verantwortlich. Die wiesen alle Schuld von sich. Alles nach zu lesen hier. Auf nin.com sind zum jetzigen Zeitpunkt noch 2 Filmchen zum Thema anzusehen. Einfach in die Current-Sektion gucken.

 

  1. Vorab-Bericht 1
  2. Vorab-Bericht 2
  3. Das Regenchaos 1
  4. Das Regenchaos 2
  5. Kindergarten Teil 1
  6. Kindergarten Teil 2
  7. Kindergarten Teil 3
  8. Kindergarten Teil 4
  9. Kommentar 1
  10. Kommentar 2

1. Vorab-Bericht zum verregneten Festival:

Quelle: http://www.espace.ch/artikel_106875.html

GREENFIELD FESTIVAL INTERLAKEN

Tote leben länger

Er ist kein Sonnenschein - Trent Reznor, dunkel umwölkter Kopf der Industrial-Truppe Nine Inch Nails, ist ein Headliner, mit dem das Greenfield Festival Mut beweist.

Ohne George Bush will Trent Reznor nicht auftreten. Zumindest nicht, wenn seine Band Nine Inch Nails (NIN) ihr neues Stück "The Hand That Feeds" live auf die Bühne bringt. Ende Mai teilte der US-Musiksender MTV bedauernd mit, dass NIN aus den MTV Movie Awards ausgestiegen seien, weil man ihnen untersagt hatte, zu ihrem "Partisanen-Statement" ein Porträt des amerikanischen Präsidenten auf Grossleinwand einzublenden. "Offensichtlich ist Bushs Anlitz für MTV genauso bedrohlich wie für mich", konterte Reznor auf seiner Homepage und blieb dem renommierten Pop-Event, das die neue NIN-Platte termingerecht beworben hätte, konsequent fern.

Dieses Skandälchen muss dem NIN-Frontmann wie gerufen gekommen sein. Sein Image als Mainstream-feindlicher Hard- core-Düsterling hatte nämlich just an "The Hand That Feeds" Schaden genommen - so eingängig groovt in diesem Song die Gitarre, so rockig rollen die elektronischen Beats zu Reznors schneidender Stimme: "Willst du die Hand nicht beissen, die dich füttert? Willst du ewig auf den Knien sein?"

Trotz subversiver Botschaft enttäuschte das schon fast ra- diotaugliche, als Vorab-Single ausgekoppelte Stück die puristischen Fans. Sie hatten nach dem Doppelalbum "The Fragile", einer epischen Soundorgie rund um den Tod von Reznors geliebter Grossmutter und den Streit mit seinem Ex-Protégé Marilyn Manson, sechs Jahre lang auf eine neue NIN-Scheibe gewartet - im Bewusstsein, dass Reznor unterdessen an seinen Drogenentzügen und Teufelaustreibungen zerbrechen und ins Reich der Toten wechseln könnte.

Das wäre das Ende der Nine Inch Nails gewesen. Die Band, die seit ihrer Gründung 1989 das Musiker-Line-up auf Tour wechselt wie andere Bands die Roadies, besteht im Grunde nur aus Trent Reznor, der als kreativer Kopf, begnadeter Multiinstrumentalist, versierter Technik- freak und totaler Kontrollmaniac seine Werke auf dem nihilistisch benamsten Label "Nothing" auch noch selbst herausgibt.

Rufe aus dem Jenseits

"Nothing" passt gut zu Reznors Songs, denn das Nichts ist eines seiner Lieblingssujets. Auch auf dem neuen Werk, "With Teeth", löst er sich immer wieder in nichts auf, wird unsichtbar, beschreibt, wie er durch sich selbst hindurchblicken kann. Nahtoderfahrungen? Tatsächlich scheint der Mann, der sich gern bleich pudert, sein Haar nachtschwarz färbt und seine Stimme im Studio mit einem jenseitigen Off- Effekt versieht, eher tot als lebendig - auch wenn er als Sexgott der Metal-Szene, als Jim Morrison des Technozeitalters gilt.

"With Teeth", das Titelstück der neuen CD, erinnert denn auch an die Doors: dissonant, die Extreme bis an die Schmerzgrenze auslotend, voller Brüche. "Ich kann das nicht durchstehen", flüstert Reznor tonlos zu Tönen, die wie einzeln polierte Perlen von den Saiten seines Pianos kullern. Schön ist das, schön traurig - doch dann schlägt der Sänger den Hörenden seine Zähne in den Nacken, schreit, lässt den Doppelbass gnadenlose Salven abfeuern, die Drum-Maschine im Tempo der Gehetzten nachladen: Aggressiv ist das, extrem aggressiv. Ein Aufbäumen, eine Art von verzweifelter Lebensgier.

Leben? Die Popgeschichte lehrt: Tote leben länger. Trent Reznor, ein Musiker, der sowohl die süsse Todessehnsucht als auch die wütende Lebenslust zelebriert, mag sich nicht entscheiden. Er wählte den dritten Weg und ist schon zu Lebzeiten zur Legende geworden - mit Millionen verkaufter Platten, zwei Grammys und dem Titel "Most Vital Artist In Music Today" (Spin Magazine) dekoriert.

Filmreife Schmerzen

Auch Leute wie David Bowie, Tori Amos, Puff Daddy, Dr. Dre und Ice Cube, Bands wie Guns 'n' Roses, Megadeath und Ministry haben den legendären Propheten der Finsternis für ihre eigenen Projekte eingespannt. David Lynch und Oliver Stone liessen ihn Soundtracks zu ihren Filmen schreiben - etwa zum kontroversen Streifen "Natural Born Killers". Umgekehrt hat Reznor selbst immer grossen Wert auf seine Videoclips gelegt, welche das MTV-Format nicht selten sprengten. Bekanntester Fall: "Happiness In Slavery". Der Schwarzweiss-Clip, in dem sich der masochistische Performance-Künstler Bob Flanagan von einer Maschine zu Tode foltern lässt, etablierte 1992 Trent Reznors Ruf als Psychopath.

Dagegen ist Mr. Bushs Antlitz die reinste Wonne und "The Hand That Feeds" flauschige Loungemusik. "Ich bin selbst erstaunt, wie zugänglich manche meiner Stücke geworden sind", gibt Reznor in einem Online- Gespräch mit "Motor.de" zu Protokoll. Liegt es daran, dass er seine Arbeit erstmals clean gemacht hat? "Ich brauchte Zeit, um mein Hirn frei zu kriegen", gesteht er, "deshalb hat es auch so lange gedauert, bis ‹With Teeth› fertig war. Dafür habe ich weniger Angst vor dem Echo. Ich weiss jetzt, dass ich niemanden dazu zwingen kann, diese Musik auch zu mögen."

Auftritt: Fr 24. 6., 21 Uhr, Hauptbühne Greenfield Festival Interlaken.


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2. Vorab-Bericht

 Im Zentrum die Stromgitarre

 Das erste Greenfield-Openair wird ein breites Spektrum aktueller Rockmusik darreichen. Mittendrin im bunten Programm prangt der Name eines Projekts, das noch nie zuvor in der Schweiz zu sehen war: Nine Inch Nails.

"Nirgends lässt sich die Schweiz purer vermitteln als in Interlaken", schwärmt der Mitorganisator Thomas Dürr vom Standort seines neuen Festivals, das bereits im ersten Jahr zu den grössten Freiluft-Musikveranstaltungen der Schweiz arrivieren wird. Doch zumindest auf der musikalischen Seite werden an diesem Wochenende kaum Schweizer Tugenden wie Gemütlichkeit, Konkordanz und Anstand vermittelt, nein, das Flughafenareal von Interlaken wird drei Tage lang zum Terminal der unanständigen, aufmüpfigen und vornehmlich ungemütlichen Rockmusik jeglicher Schattierung mutieren.

 So was wie Romantik

Wenn es eine Dominante im Programm des 1. Greenfield Festivals gibt, dann ist es die Gitarre - die Stromgitarre im Speziellen. Doch dem Umgang mit derselben wird in mannigfaltig Formen gefrönt. Da gibt es den umwerfenden Urban-Blues der norwegischen Melancholiker Madrugada, da ist der melodiöse Kraftrock der Gruppe Alter Bridge (die Nachfolgeband von Creed), da sind Flogging Molly aus Los Angeles, die Hardrock mit munterem Irish-Folk kreuzen, oder Breed 77, in deren Musik finstere Metal-Riffs auf Flamenco-Gitarren und Bongo-Perkussion treffen. Da gibt es aber auch La Vela Puerca aus Uruguay, welche ihren Ska-Rock mit einem lindem Latin-Einschlag verzieren, oder da sind die früher zünftigen, heute der grossen Popmelodie verpflichteten Feeder, die - wie auch die deutschen Element of Crime - gar so etwas wie linde Romantik in Aussicht stellen.

 Verhaltensauffälliges Genie

Eine finsterere Unterform der Romantik und eine elektronische Form der Gitarrenwucht zelebriert auch die heimliche Hauptattraktion des Festivals; Trent Reznor alias Nine Inch Nails - der chronische Schwarzmaler und unambitionierte Superstar unter den amerikanischen Highschool-Aussenseitern. Dabei hatte alles einigermassen friedlich begonnen. Sein Debütalbum im Jahre 1989 trug zwar bereits unterschwelliges Ungemach im Namen ("Pretty Hate Machine"), doch was darauf zu hören war, war mit damals erschwinglicher Technologie erzeugte Popmusik mit mal funkigem, mal etwas düstererem Einschlag und Texten, aus denen ein leicht aufbrausendes Verlangen nach Liebe und Geborgenheit herauszuhorchen war. Der Erfolg dieses Erstlings schien Trent Reznor indes nicht sonderlich gut zu bekommen. Nach zahlreichen umjubelten Tourneen verschanzte er sich jahrelang im Studio, konsumierte Rauschgifte, die einem sensiblen Menschen leicht die gute Laune verderben, erwarb sich die einstige Behausung des Massenmörders Charles Manson und tat vielgestaltig Dinge, die gemeinhin als verhaltensauffällig bezeichnet werden. Und dann präsentierte er der Welt in Form des Albums "The Downward Spiral", was ihm in dieser Zeit in Sachen Musik in den Sinn gekommen war. Ein Album, das die elektronisch erzeugte Rockmusik neu ausmass. Jeder einzelne Sound von "The Downward Spiral" war ein Musik gewordenes Ausrufezeichen, Reznors Tonkunst gewann in den Emphasen an Garstigkeit, in den Balladen an Zerbrechlichkeit.

Nine Inch Nails avancierte zum Taktgeber der in Amerika florierenden Industrial-Szene. Ganz nebenbei lancierte Reznor die Karriere eines gewissen Marilyn Manson, indem er dessen Debüt "Antichrist Superstar" produzierte; heute verbindet die beiden übrigens eine leidenschaftliche Verachtung.

 Und wieder gings für längere Zeit ins Studio. Nach fünf Jahren erschien das Doppelalbum "The Fragile", ein zappendusteres Konzeptalbum und ein aufwändiger Geniestreich, der Trent Reznor auf dem Höhepunkt seiner Drogensucht, aber auch auf dem Gipfel seiner Schöpferkraft zeigte. Relativ enttäuschend ist das neueste, kürzlich erschienene Werk des nüchternen Trent Reznor ausgefallen. Den Liedern fehlen die gewohnten Abgründe und die technische Komplexität - und wo früher raffinierteste Computer-Programmierarbeit die Songs zum Zucken brachte, darf nun der einstige Nirvana-Drummer Dave Grohl sein wenig ökonomisches Schlagwerk verrichten.

 Nichtsdestotrotz wird Nine Inch Nails auf dem Grünfeld zu Interlaken einen nachhaltig düsteren und fortschrittlichen Kontrastpunkt zu den Ko-Headlinern wie Green Day oder dem ewigen Partygag, den Toten Hosen, markieren.

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Quelle: http://www.espace.ch/artikel_108074.html

Das Wetter-Drama:

GREENFIELD-FESTIVAL INTERLAKEN

Abendgewitter zwang zum Konzertabbruch

 Ein Sturm legte gestern nach 19 Uhr das Greenfield-Festival in Interlaken lahm und versetzte 23 000 Fans in Aufruhr.

Die "Headliner" fingen gar nicht mehr zu spielen an: Um 19.15 Uhr hätten die Queens of the Stoneage auf der Hauptbühne des neuen Berner Oberländer Festivals loslegen sollen - doch zu diesem Zeitpunkt fegten heftige Sturmböen die Abschrankungsgitter um, brachten die Bühne teilweise zum Einstürzen und legten den Festivalbetrieb innert weniger Minuten lahm.

 Unter den Tausenden von Musikfans brach nicht gerade Panik aus, aber doch das absolute Chaos: Security-Leute bestätigten, dass die Budenstadt - Festivalshops, Foodstände, Bars etc. - im allgemeinen Durcheinander geplündert worden seien.

 Durch die Massen, die ins Zelt drängten, wo auf der zweiten Bühne La Vela Puerca, knöcheltief im Wasser stehend, weiterspielten, entstand ein unglaubliches Gedränge. Ambulanzwagen, die plötzlich auf dem Festgelände mit Blaulicht kursierten, liessen nichts Gutes ahnen. Allerdings waren der Medienstelle des Festivals bei Redaktionsschluss noch keine ernsthaften Verletzungen bekannt.

 Die Veranstalter teilten nach einer Krisensitzung mit, dass erst nach Wiederaufbau und Durchführung aller Sicherheitschecks rund um die Hauptbühne klar sein werde, ob an diesem ersten Festivalabend überhaupt noch gespielt werden könne. Die betroffenen Bands: Nine Inch Nails und allenfalls noch die Toten Hosen.

Nach 21 Uhr hatte sich das Unwetter gelegt. Danach kehrte die gute Laune erstaunlich schnell zurück - auch wenn die Zeltstadt und ihre Bewohner erbärmlich aussahen.

 



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Festivals: NIN dissen die Toten Hosen

http://www.laut.de/vorlaut/news/2005/06/27/12546/

Land unter am Festival-Wochenende in Mitteleuropa. Besonders schwer trafen die Gewitterstürme Süddeutschland und die Schweiz. Beim Bang Your Head in Balingen wurden 40 Fans verletzt, während beim Greenfield Festival Interlaken Trent Reznor die Toten Hosen für die Zerstörung seiner Gitarren verantwortlich machte.

Interlaken/Balingen (ebi) - Hohe Windgeschwindigkeiten, Blitz und Donner vermiesten auch in Mitteleuropa das Festival-Wochenende. Vor der beeindruckenden Bergkulisse des schweizer Greenfield-Festivals auf dem Flugplatz Interlaken waren die Fotografen am Freitag schon in Stellung gegangen, als kurz nach 19 Uhr eine bedrohlich schwarze Wolkenfront das Gelände erreichte. Innerhalb von Minuten setzten orkanartige Böen, sintflutartige Regenfälle und Hagel die Hauptbühne samt Equipment der Queens Of The Stone Age und Nine Inch Nails unter Wasser. Beide Bands konnten zur Enttäuschung vieler der insgesamt 25.500 Besucher nicht auftreten. Während des Unwetters verletzten sich 15 Personen leicht, als sie Schutz suchten. Zwei mussten wegen Drogenkonsums ins Spital gebracht werden, melden schweizer Medien.

 Gut drei Stunden nach Unwetter-Beginn war die Bühne wieder soweit präpariert, dass den durchnässten Fans wenigstens der Gig der Toten Hosen nicht durch die Lappen ging. Zuvor hatten sie bereits Sympathiepunkte gesammelt, als sie versprachen, notfalls auch erst am folgenden Tag zu spielen. Während die Düsseldorfer also versuchten, das Beste aus der Situation zu machen, zeigten Nine Inch Nails schon beim ersten Regentropfen kein Interesse an einem Auftritt mehr. Und machten hinterher ausgerechnet die Hosen für den ausgefallenen Gig verantwortlich.

 Angeblich hätten Leute der Hosen-Crew, diese "beschissenen Idioten", Teile der Kulisse auf Trent Reznors Gitarren abgeladen und so zerstört, behauptet die offizielle Website und postet ein Beweisfoto. Von Festivals hält Reznor eh nicht viel. "Wir haben gerade zwei beschissene in Deutschland gespielt", hatte er erst kürzlich in der Wiener Arena über das Southside/Hurricane gemeckert. Und auf seiner Webseite zeigt er einen kurzen Mitschnitt vom Area 4-Festival am Wochenende unter dem bezeichnenden deutschen Titel: "Deutschland kann meinen Kugelsack lecken!".

Die restlichen Gigs der Greenfield-Premiere inklusive Green Day, System Of A Down, Turbonegro und Adam Green gingen an den beiden folgenden Tagen reibungslos über die Bühne. Einer Neuauflage 2006 steht nach Angaben des Festival-Sprechers Daniel Buser nichts im Wege.

 Beim Metal-Festival Bang Your Head im baden-württembergischen Balingen flogen bei Windgeschwindigkeiten von bis zu 112 Stundenkilometern dagegen Zelte durch die Luft. 40 Besucher wurden leicht verletzt, etwa 500 Camper, die zu den 20.000 Besuchern gehörten, mussten evakuiert werden. Gegen ein Uhr am Samstagmorgen hatten Platzregen und haselnussgroße Hagelkörner das Campinggelände geflutet. "Wir hatten keine Zeit zu reagieren, zwei Minuten nach der Sturmwarnung ging es auch schon los", sagte Festival-Chef Horst Odermatt dem Zollern-Alb Kurier. Am Samstag konnte das Festival fortgesetzt werden. Der Sachschaden soll in die Zehntausende gehen.

Von Konzertausfällen und Gewitterstürmen waren in der Schweiz auch die Veranstaltungen Festival Des Musiques Populaires in Moudon und das Jazzfestival in Ascona betroffen.

 


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Kindergarten Teil 1

Quelle: nin.com


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Kindergarten Teil 2

Da Trent wohl sowieso gerade in mieser Laune war (kaputte Gitarren und schlechtes Wetter) gabs dann am Tag nach dem Dissen der Toten Hosen das Kugelsack-Filmchen:

(Screenshot vom Kugelsack-Filmchen Aaron North zerdeppert seine Gitarre.)

 


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Kindergarten Teil 3

Und noch einen Tag später (26.6.05, dann einen sehr aufschlußreichen Beitrag im Access-Bereich von nin.com:

Was genau nun da abgelaufen ist, kann ich nicht sagen, aber das Filmchen und der Kommentar sollten wohl noch mal verdeutlichen, das seine Zeit in Deutschland nicht gerade toll gewesen ist. Kann ich gar nicht verstehen, alle waren von den Auftritten begeistert. Nun ja, das wird wohl auf ewig ein Mysterium bleiben oder es ist ein Hinweis auf Trent seinen ganz eigenen Humor...

Kindergarten Teil 4                                                                                                          oben

 

(Quelle: Die Webseite der Toten Hosen am 29.06.05)


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Kommentare zum Kindergarten

 

Kommentar 1

Toten Hosen/NIN: "Weine nicht, lieber Trent ..."

http://www.laut.de/vorlaut/news/2005/06/29/12575/

Die Gitarren von Trent Reznors Nine Inch Nails sollen von der Toten Hosen-Crew zerdeppert worden sein? Die Düsseldorfer lachen sich schlapp.

 Interlaken (mis) - Greenfield-Eklat, zweite Runde: Ist Trent Reznors Anschuldigung, die Crew der Toten Hosen habe am vergangenen Freitag Teile der Bühnenkulisse auf seinen Gitarren abgeladen, die dadurch zu Bruch gingen, etwa nur eine "terrible lie"? Aber sicher, meint die Hosen-Plattenfirma JKP, die sich heute gegenüber laut.de zu Wort meldet. Nicht die Düsseldorfer, sondern die lokalen Sicherheitskräfte hätten aufgrund des heraufziehenden Sturms am besagten Festivalabend sämtliche Bühnenaufbauten, so genannte Backdrops, von der Bühne lassen müssen.

Diese Tatsache sei auch gar kein Geheimnis. Reznor selbst hätte alles mitansehen können, wäre er nicht schon "beim ersten Regentropfen muschimäßig ins Hotel gefahren, um sich American Style-mäßig verängstigt aufs Zimmerchen zurück zu ziehen." Die Begründung für den unschönen Zwischenfall sei demnach ganz einfach, wie JKP an die Adresse der NIN-Crew weiter reicht: "Weil ihr in eurer Panik die Hälfte eures Equipments vergessen hattet, stand das leider unter der Bühnenrückwand, als die runtergefahren wurde."

 Am vergangenen Freitag Abend tobte im schweizerischen Interlaken ein orkanartiger Sturm der Windstärke 10, der den Auftritt der Nine Inch Nails sowie der Queens Of The Stone Age unmöglich machte. Die für viele Festivalbesucher überaus traurige Line Up-Verkürzung retteten Die Toten Hosen als Freitags-Headliner, indem sie nach dreistündiger Pause noch bis ein Uhr morgens rockten.

 Dass sich ausgerechnet Trent Reznor über kaputte Gitarren derartig aufregen kann, amüsiert nicht nur die Düsseldorfer, die noch ein weiteres Geheimnis für den NIN-Kopf aufdecken: "Deine Mitabeiter haben auch vergessen zu erzählen, dass alles nicht so schlimm ist und du nicht weiter weinen musst, weil ohnehin nur der Gitarrenvorrat betroffen war, der mitfährt, damit du ihn abends beim Konzert zerdeppern kannst." Wie heißt es in einer alten Hosen-Nummer doch so schön: "Kein Wunder, dass man uns so gut wie nie zusammen sieht, wir werden niemals einer Meinung.

 

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Kommentar 2

 Zickenkrieg mal anders

Quelle: http://www.visions.de/news/5551

30.06.2005 - 14:22 Uhr

Autor: Matthias Arends

 Eigentlich haben Die Toten Hosen und die Nine Inch Nails so gar nichts miteinander gemein. Abgesehen von einem Streit in bester Zicken-Manier.

 Der "Vorfall" ereignete sich am vergangenen Wochenende in der Schweiz, wo beide Bands beim 'Greenfield'-Festival zu Gast waren. Ein Sturm in Orkanstärke zwang die Veranstalter allerdings dazu, Teile der Bühnenkonstruktion aus Sicherheitsgründen abzubauen, damit niemand durch umherwehende Teile zu Schaden kommt. Nur leider gingen dabei einige Gitarren der Nine Inch Nails zu Bruch, die hinter der Bühne gelagert waren.

 NIN-Mastermind Trent Reznor hat die in seinen Augen Schuldigen schnell ausgemacht: Die Toten Hosen. In einem knappen Statement bedankt er sich bei "the fucking morons associated with 'Die Toten Hosen'" und stellt auch gleich seine Deutsch-Kenntnisse unter Beweis: Ins Englische übersetzt bedeute "Die Toten Hosen" nämlich soviel wie "Washed up, shitty band".

 Die Düsseldorfer ließen mit einer Reaktion nicht lange auf sich warten und konterten im gleichen Stil.

 "Lieber Trent Reznor von Nine Inch Nails,

wenn Du und Deine Crew am letzen Samstag auf dem Greenfield nicht beim ersten Regentropfen muschimäßig ins Hotel gefahren wärt [...] dann hättet Ihr auch mitbekommen, dass nicht unsere Crew Eure Gitarresammlung zerhackt hat, sondern die lokalen Sicherheitskräfte [...]. Weil ihr in Eurer Panik leider die Hälfte Eures Equipments vergessen hattet, stand das dann leider unter der Bühnenrückwand, als die runtergefahren wurde."

 Stellt sich abschließend nur die Frage, warum sich Trent Reznor so dermaßen über ein paar zerstörte Klampfen aufregen kann. Besucher seiner Konzerte wissen schließlich seine Gitarren-Zerschlagungs-Aktionen stets zu schätzen.

 

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