Im Juni 2005 sollten
Nine Inch Nails beim Greenfield-Festival auftreten,
leider machte ein Unwetter dem ganzen einen Strich durch
die Rechnung. Aufgrund unglücklicher Umstände, sind
einige von Trents Gitarren zu Bruch gegangen. Er machte
die Bühnenarbeiter von den Toten Hosen verantwortlich.
Die wiesen alle Schuld von sich. Alles nach zu lesen
hier. Auf nin.com sind zum jetzigen Zeitpunkt noch 2
Filmchen zum Thema anzusehen. Einfach in die Current-Sektion
gucken.
1.
Vorab-Bericht zum verregneten
Festival:
Quelle:
http://www.espace.ch/artikel_106875.html
GREENFIELD FESTIVAL INTERLAKEN
Tote leben länger
Er ist kein Sonnenschein - Trent Reznor,
dunkel umwölkter Kopf der Industrial-Truppe Nine Inch Nails, ist ein Headliner,
mit dem das Greenfield Festival Mut beweist.
Ohne George Bush will Trent Reznor nicht auftreten. Zumindest
nicht, wenn seine Band Nine Inch Nails (NIN) ihr neues Stück "The Hand That
Feeds" live auf die Bühne bringt. Ende Mai teilte der US-Musiksender MTV
bedauernd mit, dass NIN aus den MTV Movie Awards ausgestiegen seien, weil man
ihnen untersagt hatte, zu ihrem "Partisanen-Statement" ein Porträt des
amerikanischen Präsidenten auf Grossleinwand einzublenden. "Offensichtlich ist
Bushs Anlitz für MTV genauso bedrohlich wie für mich", konterte Reznor auf
seiner Homepage und blieb dem renommierten Pop-Event, das die neue NIN-Platte
termingerecht beworben hätte, konsequent fern.
Dieses Skandälchen muss dem NIN-Frontmann wie gerufen
gekommen sein. Sein Image als Mainstream-feindlicher Hard- core-Düsterling hatte
nämlich just an "The Hand That Feeds" Schaden genommen - so eingängig groovt in
diesem Song die Gitarre, so rockig rollen die elektronischen Beats zu Reznors
schneidender Stimme: "Willst du die Hand nicht beissen, die dich füttert? Willst
du ewig auf den Knien sein?"
Trotz subversiver Botschaft enttäuschte das schon fast ra-
diotaugliche, als Vorab-Single ausgekoppelte Stück die puristischen Fans. Sie
hatten nach dem Doppelalbum "The Fragile", einer epischen Soundorgie rund um den
Tod von Reznors geliebter Grossmutter und den Streit mit seinem Ex-Protégé
Marilyn Manson, sechs Jahre lang auf eine neue NIN-Scheibe gewartet - im
Bewusstsein, dass Reznor unterdessen an seinen Drogenentzügen und
Teufelaustreibungen zerbrechen und ins Reich der Toten wechseln könnte.
Das wäre das Ende der Nine Inch Nails gewesen. Die Band, die
seit ihrer Gründung 1989 das Musiker-Line-up auf Tour wechselt wie andere Bands
die Roadies, besteht im Grunde nur aus Trent Reznor, der als kreativer Kopf,
begnadeter Multiinstrumentalist, versierter Technik- freak und totaler
Kontrollmaniac seine Werke auf dem nihilistisch benamsten Label "Nothing" auch
noch selbst herausgibt.
Rufe aus dem Jenseits
"Nothing" passt gut zu Reznors Songs, denn das Nichts ist
eines seiner Lieblingssujets. Auch auf dem neuen Werk, "With Teeth", löst er
sich immer wieder in nichts auf, wird unsichtbar, beschreibt, wie er durch sich
selbst hindurchblicken kann. Nahtoderfahrungen? Tatsächlich scheint der Mann,
der sich gern bleich pudert, sein Haar nachtschwarz färbt und seine Stimme im
Studio mit einem jenseitigen Off- Effekt versieht, eher tot als lebendig - auch
wenn er als Sexgott der Metal-Szene, als Jim Morrison des Technozeitalters
gilt.
"With Teeth", das Titelstück der neuen CD, erinnert denn auch
an die Doors: dissonant, die Extreme bis an die Schmerzgrenze auslotend, voller
Brüche. "Ich kann das nicht durchstehen", flüstert Reznor tonlos zu Tönen, die
wie einzeln polierte Perlen von den Saiten seines Pianos kullern. Schön ist das,
schön traurig - doch dann schlägt der Sänger den Hörenden seine Zähne in den
Nacken, schreit, lässt den Doppelbass gnadenlose Salven abfeuern, die
Drum-Maschine im Tempo der Gehetzten nachladen: Aggressiv ist das, extrem
aggressiv. Ein Aufbäumen, eine Art von verzweifelter Lebensgier.
Leben? Die Popgeschichte lehrt: Tote leben länger. Trent
Reznor, ein Musiker, der sowohl die süsse Todessehnsucht als auch die wütende
Lebenslust zelebriert, mag sich nicht entscheiden. Er wählte den dritten Weg und
ist schon zu Lebzeiten zur Legende geworden - mit Millionen verkaufter Platten,
zwei Grammys und dem Titel "Most Vital Artist In Music Today" (Spin Magazine)
dekoriert.
Filmreife Schmerzen
Auch Leute wie David Bowie, Tori Amos, Puff Daddy, Dr. Dre
und Ice Cube, Bands wie Guns 'n' Roses, Megadeath und Ministry haben den
legendären Propheten der Finsternis für ihre eigenen Projekte eingespannt. David
Lynch und Oliver Stone liessen ihn Soundtracks zu ihren Filmen schreiben - etwa
zum kontroversen Streifen "Natural Born Killers". Umgekehrt hat Reznor selbst
immer grossen Wert auf seine Videoclips gelegt, welche das MTV-Format nicht
selten sprengten. Bekanntester Fall: "Happiness In Slavery". Der
Schwarzweiss-Clip, in dem sich der masochistische Performance-Künstler Bob
Flanagan von einer Maschine zu Tode foltern lässt, etablierte 1992 Trent Reznors
Ruf als Psychopath.
Dagegen ist Mr. Bushs Antlitz die reinste Wonne und "The Hand
That Feeds" flauschige Loungemusik. "Ich bin selbst erstaunt, wie zugänglich
manche meiner Stücke geworden sind", gibt Reznor in einem Online- Gespräch mit
"Motor.de" zu Protokoll. Liegt es daran, dass er seine Arbeit erstmals clean
gemacht hat? "Ich brauchte Zeit, um mein Hirn frei zu kriegen", gesteht er,
"deshalb hat es auch so lange gedauert, bis ‹With Teeth› fertig war. Dafür habe
ich weniger Angst vor dem Echo. Ich weiss jetzt, dass ich niemanden dazu zwingen
kann, diese Musik auch zu mögen."
Auftritt: Fr 24. 6., 21 Uhr, Hauptbühne Greenfield Festival
Interlaken.
oben
2.
Vorab-Bericht
Im Zentrum die Stromgitarre
Das erste Greenfield-Openair wird ein breites
Spektrum aktueller Rockmusik darreichen. Mittendrin im bunten Programm prangt
der Name eines Projekts, das noch nie zuvor in der Schweiz zu sehen war: Nine
Inch Nails.
"Nirgends lässt sich die Schweiz purer vermitteln als in
Interlaken", schwärmt der Mitorganisator Thomas Dürr vom Standort seines neuen
Festivals, das bereits im ersten Jahr zu den grössten
Freiluft-Musikveranstaltungen der Schweiz arrivieren wird. Doch zumindest auf
der musikalischen Seite werden an diesem Wochenende kaum Schweizer Tugenden wie
Gemütlichkeit, Konkordanz und Anstand vermittelt, nein, das Flughafenareal von
Interlaken wird drei Tage lang zum Terminal der unanständigen, aufmüpfigen und
vornehmlich ungemütlichen Rockmusik jeglicher Schattierung mutieren.
So was wie Romantik
Wenn es eine Dominante im Programm des 1. Greenfield
Festivals gibt, dann ist es die Gitarre - die Stromgitarre im Speziellen. Doch
dem Umgang mit derselben wird in mannigfaltig Formen gefrönt. Da gibt es den
umwerfenden Urban-Blues der norwegischen Melancholiker Madrugada, da ist der
melodiöse Kraftrock der Gruppe Alter Bridge (die Nachfolgeband von Creed), da
sind Flogging Molly aus Los Angeles, die Hardrock mit munterem Irish-Folk
kreuzen, oder Breed 77, in deren Musik finstere Metal-Riffs auf
Flamenco-Gitarren und Bongo-Perkussion treffen. Da gibt es aber auch La Vela
Puerca aus Uruguay, welche ihren Ska-Rock mit einem lindem Latin-Einschlag
verzieren, oder da sind die früher zünftigen, heute der grossen Popmelodie
verpflichteten Feeder, die - wie auch die deutschen Element of Crime - gar so
etwas wie linde Romantik in Aussicht stellen.
Verhaltensauffälliges Genie
Eine finsterere Unterform der Romantik und eine elektronische
Form der Gitarrenwucht zelebriert auch die heimliche Hauptattraktion des
Festivals; Trent Reznor alias Nine Inch Nails - der chronische Schwarzmaler und
unambitionierte Superstar unter den amerikanischen Highschool-Aussenseitern.
Dabei hatte alles einigermassen friedlich begonnen. Sein Debütalbum im Jahre
1989 trug zwar bereits unterschwelliges Ungemach im Namen ("Pretty Hate
Machine"), doch was darauf zu hören war, war mit damals erschwinglicher
Technologie erzeugte Popmusik mit mal funkigem, mal etwas düstererem Einschlag
und Texten, aus denen ein leicht aufbrausendes Verlangen nach Liebe und
Geborgenheit herauszuhorchen war. Der Erfolg dieses Erstlings schien Trent
Reznor indes nicht sonderlich gut zu bekommen. Nach zahlreichen umjubelten
Tourneen verschanzte er sich jahrelang im Studio, konsumierte Rauschgifte, die
einem sensiblen Menschen leicht die gute Laune verderben, erwarb sich die
einstige Behausung des Massenmörders Charles Manson und tat vielgestaltig Dinge,
die gemeinhin als verhaltensauffällig bezeichnet werden. Und dann präsentierte
er der Welt in Form des Albums "The Downward Spiral", was ihm in dieser Zeit in
Sachen Musik in den Sinn gekommen war. Ein Album, das die elektronisch erzeugte
Rockmusik neu ausmass. Jeder einzelne Sound von "The Downward Spiral" war ein
Musik gewordenes Ausrufezeichen, Reznors Tonkunst gewann in den Emphasen an
Garstigkeit, in den Balladen an Zerbrechlichkeit.
Nine Inch Nails avancierte zum Taktgeber der in Amerika
florierenden Industrial-Szene. Ganz nebenbei lancierte Reznor die Karriere eines
gewissen Marilyn Manson, indem er dessen Debüt "Antichrist Superstar"
produzierte; heute verbindet die beiden übrigens eine leidenschaftliche
Verachtung.
Und wieder gings für längere Zeit ins Studio. Nach fünf
Jahren erschien das Doppelalbum "The Fragile", ein zappendusteres Konzeptalbum
und ein aufwändiger Geniestreich, der Trent Reznor auf dem Höhepunkt seiner
Drogensucht, aber auch auf dem Gipfel seiner Schöpferkraft zeigte. Relativ
enttäuschend ist das neueste, kürzlich erschienene Werk des nüchternen Trent
Reznor ausgefallen. Den Liedern fehlen die gewohnten Abgründe und die technische
Komplexität - und wo früher raffinierteste Computer-Programmierarbeit die Songs
zum Zucken brachte, darf nun der einstige Nirvana-Drummer Dave Grohl sein wenig
ökonomisches Schlagwerk verrichten.
Nichtsdestotrotz wird Nine Inch Nails auf dem Grünfeld zu
Interlaken einen nachhaltig düsteren und fortschrittlichen Kontrastpunkt zu den
Ko-Headlinern wie Green Day oder dem ewigen Partygag, den Toten Hosen,
markieren.
__________________________________________________________________________ oben
Quelle: http://www.espace.ch/artikel_108074.html
Das Wetter-Drama:
GREENFIELD-FESTIVAL INTERLAKEN
Abendgewitter zwang zum
Konzertabbruch
Ein Sturm legte gestern nach 19 Uhr das Greenfield-Festival
in Interlaken lahm und versetzte 23 000 Fans in Aufruhr.
Die "Headliner" fingen gar nicht mehr zu spielen an: Um 19.15
Uhr hätten die Queens of the Stoneage auf der Hauptbühne des neuen Berner
Oberländer Festivals loslegen sollen - doch zu diesem Zeitpunkt fegten heftige
Sturmböen die Abschrankungsgitter um, brachten die Bühne teilweise zum
Einstürzen und legten den Festivalbetrieb innert weniger Minuten lahm.
Unter den Tausenden von Musikfans brach nicht gerade Panik
aus, aber doch das absolute Chaos: Security-Leute bestätigten, dass die
Budenstadt - Festivalshops, Foodstände, Bars etc. - im allgemeinen Durcheinander
geplündert worden seien.
Durch die Massen, die ins Zelt drängten, wo auf der zweiten
Bühne La Vela Puerca, knöcheltief im Wasser stehend, weiterspielten, entstand
ein unglaubliches Gedränge. Ambulanzwagen, die plötzlich auf dem Festgelände mit
Blaulicht kursierten, liessen nichts Gutes ahnen. Allerdings waren der
Medienstelle des Festivals bei Redaktionsschluss noch keine ernsthaften
Verletzungen bekannt.
Die Veranstalter teilten nach einer Krisensitzung mit, dass
erst nach Wiederaufbau und Durchführung aller Sicherheitschecks rund um die
Hauptbühne klar sein werde, ob an diesem ersten Festivalabend überhaupt noch
gespielt werden könne. Die betroffenen Bands: Nine Inch Nails und allenfalls
noch die Toten Hosen.
Nach 21 Uhr hatte sich das Unwetter gelegt. Danach kehrte die
gute Laune erstaunlich schnell zurück - auch wenn die Zeltstadt und ihre
Bewohner erbärmlich aussahen.


oben
Festivals: NIN dissen die Toten
Hosen
http://www.laut.de/vorlaut/news/2005/06/27/12546/
Land unter am Festival-Wochenende in Mitteleuropa.
Besonders schwer trafen die Gewitterstürme Süddeutschland und die Schweiz. Beim
Bang Your Head in Balingen wurden 40 Fans verletzt, während beim Greenfield
Festival Interlaken Trent Reznor die Toten Hosen für die Zerstörung seiner
Gitarren verantwortlich machte.
Interlaken/Balingen (ebi) - Hohe Windgeschwindigkeiten, Blitz
und Donner vermiesten auch in Mitteleuropa das Festival-Wochenende. Vor der
beeindruckenden Bergkulisse des schweizer Greenfield-Festivals auf dem Flugplatz
Interlaken waren die Fotografen am Freitag schon in Stellung gegangen, als kurz
nach 19 Uhr eine bedrohlich schwarze Wolkenfront das Gelände erreichte.
Innerhalb von Minuten setzten orkanartige Böen, sintflutartige Regenfälle und
Hagel die Hauptbühne samt Equipment der Queens Of The Stone Age und Nine Inch
Nails unter Wasser. Beide Bands konnten zur Enttäuschung vieler der insgesamt
25.500 Besucher nicht auftreten. Während des Unwetters verletzten sich 15
Personen leicht, als sie Schutz suchten. Zwei mussten wegen Drogenkonsums ins
Spital gebracht werden, melden schweizer Medien.
Gut drei Stunden nach Unwetter-Beginn war die Bühne wieder
soweit präpariert, dass den durchnässten Fans wenigstens der Gig der Toten Hosen
nicht durch die Lappen ging. Zuvor hatten sie bereits Sympathiepunkte gesammelt,
als sie versprachen, notfalls auch erst am folgenden Tag zu spielen. Während die
Düsseldorfer also versuchten, das Beste aus der Situation zu machen, zeigten
Nine Inch Nails schon beim ersten Regentropfen kein Interesse an einem Auftritt
mehr. Und machten hinterher ausgerechnet die Hosen für den ausgefallenen Gig
verantwortlich.
Angeblich hätten Leute der Hosen-Crew, diese "beschissenen
Idioten", Teile der Kulisse auf Trent Reznors Gitarren abgeladen und so
zerstört, behauptet die offizielle Website und postet ein Beweisfoto. Von
Festivals hält Reznor eh nicht viel. "Wir haben gerade zwei beschissene in
Deutschland gespielt", hatte er erst kürzlich in der Wiener Arena über das
Southside/Hurricane gemeckert. Und auf seiner Webseite zeigt er einen kurzen
Mitschnitt vom Area 4-Festival am Wochenende unter dem bezeichnenden deutschen
Titel: "Deutschland kann meinen Kugelsack lecken!".
Die restlichen Gigs der Greenfield-Premiere inklusive Green
Day, System Of A Down, Turbonegro und Adam Green gingen an den beiden folgenden
Tagen reibungslos über die Bühne. Einer Neuauflage 2006 steht nach Angaben des
Festival-Sprechers Daniel Buser nichts im Wege.
Beim Metal-Festival Bang Your Head im baden-württembergischen
Balingen flogen bei Windgeschwindigkeiten von bis zu 112 Stundenkilometern
dagegen Zelte durch die Luft. 40 Besucher wurden leicht verletzt, etwa 500
Camper, die zu den 20.000 Besuchern gehörten, mussten evakuiert werden. Gegen
ein Uhr am Samstagmorgen hatten Platzregen und haselnussgroße Hagelkörner das
Campinggelände geflutet. "Wir hatten keine Zeit zu reagieren, zwei Minuten nach
der Sturmwarnung ging es auch schon los", sagte Festival-Chef Horst Odermatt dem
Zollern-Alb Kurier. Am Samstag konnte das Festival fortgesetzt werden. Der
Sachschaden soll in die Zehntausende gehen.
Von Konzertausfällen und Gewitterstürmen waren in der Schweiz
auch die Veranstaltungen Festival Des Musiques Populaires in Moudon und das
Jazzfestival in Ascona betroffen.
oben
Kindergarten
Teil 1

Quelle: nin.com
oben
Kindergarten Teil 2
Da Trent wohl sowieso gerade in mieser Laune war (kaputte
Gitarren und schlechtes Wetter) gabs dann am Tag nach dem Dissen der Toten Hosen
das Kugelsack-Filmchen:

(Screenshot vom Kugelsack-Filmchen
Aaron North zerdeppert seine Gitarre.)
oben
Kindergarten
Teil 3
Und noch einen Tag später (26.6.05,
dann einen sehr aufschlußreichen Beitrag im Access-Bereich
von nin.com:

Was genau nun da abgelaufen ist, kann ich nicht sagen, aber
das Filmchen und der Kommentar sollten wohl noch mal verdeutlichen, das seine
Zeit in Deutschland nicht gerade toll gewesen ist. Kann ich gar nicht verstehen,
alle waren von den Auftritten begeistert. Nun ja, das wird wohl auf ewig ein
Mysterium bleiben oder es ist ein Hinweis auf Trent seinen ganz eigenen
Humor...
Kindergarten
Teil 4 oben

(Quelle: Die Webseite der Toten Hosen am 29.06.05)
oben
Kommentare zum Kindergarten
Kommentar 1
Toten Hosen/NIN: "Weine nicht, lieber Trent
..."
http://www.laut.de/vorlaut/news/2005/06/29/12575/
Die Gitarren von Trent Reznors Nine Inch Nails sollen von
der Toten Hosen-Crew zerdeppert worden sein? Die Düsseldorfer lachen sich
schlapp.
Interlaken (mis) - Greenfield-Eklat, zweite Runde: Ist Trent
Reznors Anschuldigung, die Crew der Toten Hosen habe am vergangenen Freitag
Teile der Bühnenkulisse auf seinen Gitarren abgeladen, die dadurch zu Bruch
gingen, etwa nur eine "terrible lie"? Aber sicher, meint die Hosen-Plattenfirma
JKP, die sich heute gegenüber laut.de zu Wort meldet. Nicht die Düsseldorfer,
sondern die lokalen Sicherheitskräfte hätten aufgrund des heraufziehenden Sturms
am besagten Festivalabend sämtliche Bühnenaufbauten, so genannte Backdrops, von
der Bühne lassen müssen.
Diese Tatsache sei auch gar kein Geheimnis. Reznor selbst
hätte alles mitansehen können, wäre er nicht schon "beim ersten Regentropfen
muschimäßig ins Hotel gefahren, um sich American Style-mäßig verängstigt aufs
Zimmerchen zurück zu ziehen." Die Begründung für den unschönen Zwischenfall sei
demnach ganz einfach, wie JKP an die Adresse der NIN-Crew weiter reicht: "Weil
ihr in eurer Panik die Hälfte eures Equipments vergessen hattet, stand das
leider unter der Bühnenrückwand, als die runtergefahren wurde."
Am vergangenen Freitag Abend tobte im schweizerischen
Interlaken ein orkanartiger Sturm der Windstärke 10, der den Auftritt der Nine
Inch Nails sowie der Queens Of The Stone Age unmöglich machte. Die für viele
Festivalbesucher überaus traurige Line Up-Verkürzung retteten Die Toten Hosen
als Freitags-Headliner, indem sie nach dreistündiger Pause noch bis ein Uhr
morgens rockten.
Dass sich ausgerechnet Trent Reznor über kaputte Gitarren
derartig aufregen kann, amüsiert nicht nur die Düsseldorfer, die noch ein
weiteres Geheimnis für den NIN-Kopf aufdecken: "Deine Mitabeiter haben auch
vergessen zu erzählen, dass alles nicht so schlimm ist und du nicht weiter
weinen musst, weil ohnehin nur der Gitarrenvorrat betroffen war, der mitfährt,
damit du ihn abends beim Konzert zerdeppern kannst." Wie heißt es in einer alten
Hosen-Nummer doch so schön: "Kein Wunder, dass man uns so gut wie nie zusammen
sieht, wir werden niemals einer Meinung.
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oben
Kommentar
2
Zickenkrieg mal anders
Quelle: http://www.visions.de/news/5551
30.06.2005 - 14:22 Uhr
Autor: Matthias Arends
Eigentlich haben Die Toten Hosen und die Nine Inch Nails
so gar nichts miteinander gemein. Abgesehen von einem Streit in bester
Zicken-Manier.
Der "Vorfall" ereignete sich am vergangenen Wochenende in der
Schweiz, wo beide Bands beim 'Greenfield'-Festival zu Gast waren. Ein Sturm in
Orkanstärke zwang die Veranstalter allerdings dazu, Teile der Bühnenkonstruktion
aus Sicherheitsgründen abzubauen, damit niemand durch umherwehende Teile zu
Schaden kommt. Nur leider gingen dabei einige Gitarren der Nine Inch Nails zu
Bruch, die hinter der Bühne gelagert waren.
NIN-Mastermind Trent Reznor hat die in seinen Augen
Schuldigen schnell ausgemacht: Die Toten Hosen. In einem knappen Statement
bedankt er sich bei "the fucking morons associated with 'Die Toten Hosen'" und
stellt auch gleich seine Deutsch-Kenntnisse unter Beweis: Ins Englische
übersetzt bedeute "Die Toten Hosen" nämlich soviel wie "Washed up, shitty
band".
Die Düsseldorfer ließen mit einer Reaktion nicht lange auf
sich warten und konterten im gleichen Stil.
"Lieber Trent Reznor von Nine Inch Nails,
wenn Du und Deine Crew am letzen Samstag auf dem Greenfield
nicht beim ersten Regentropfen muschimäßig ins Hotel gefahren wärt [...] dann
hättet Ihr auch mitbekommen, dass nicht unsere Crew Eure Gitarresammlung
zerhackt hat, sondern die lokalen Sicherheitskräfte [...]. Weil ihr in Eurer
Panik leider die Hälfte Eures Equipments vergessen hattet, stand das dann leider
unter der Bühnenrückwand, als die runtergefahren wurde."
Stellt sich abschließend nur die Frage, warum sich Trent
Reznor so dermaßen über ein paar zerstörte Klampfen aufregen kann. Besucher
seiner Konzerte wissen schließlich seine Gitarren-Zerschlagungs-Aktionen stets
zu schätzen.
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